International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen Gefangene aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen Gefangene ausQuelle: Sputnik © Michail Woskressenski
  • 26.06.2026 15:39 Uhr

    15:39 Uhr

    "Europa will Krieg mit Russland" – Sanchez legt Lieferwege westlicher Waffen in die Ukraine offen

    Rick Sanchez hat in seiner am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, veröffentlichten Sendung die Rolle westlicher Staaten im Ukraine-Krieg thematisiert. Nach Darstellung des US-Moderators werde auf ukrainischem Boden nicht allein ein Krieg zwischen Kiew und Moskau geführt. Vielmehr seien die USA und mehrere europäische Staaten durch Waffenlieferungen, militärische Aufklärung und logistische Unterstützung unmittelbar in den Konflikt eingebunden.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 14:51 Uhr

    Russland und Ukraine tauschen Gefangene aus

    Russland und die Ukraine haben einen Gefangenenaustausch durchgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden dabei 160 russische gegen 160 ukrainische Kriegsgefangene ausgetauscht. Die befreiten russischen Gefangenen befinden sich in Weißrussland, wo sie von der russischen Menschenrechtsbeauftragten Jana Lantratowa empfangen und anschließend medizinisch und psychologisch betreut werden. Anschließend sollen sie nach Russland zurückkehren.

    Das Ministerium erklärte weiter, dass der Gefangenenaustausch unter Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate stattgefunden habe.

  • 14:22 Uhr

    Regionaler Ausnahmezustand in Sewastopol und auf der Krim ausgerufen

    Das Oberhaupt der Krim, Sergei Aksjonow, sowie der Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, haben Anordnungen über die Einführung eines regionalen Ausnahmezustands unterzeichnet. Wie aus den gleichzeitig veröffentlichten Mitteilungen der beiden Beamten hervorgeht, werde die Regelung "bis zu einer Verbesserung der Lage" gültig sein. Axjonow erklärte dazu:

    "Die Rechtslage eines Ausnahmezustands erlaubt, die Angelegenheiten eines stabilen Funktionierens von sämtlichen Bereichen, von denen die Versorgung der Menschen abhängt, zu regeln."

    Raswoschajew fügte hinzu, dass die Entscheidung "zur Regelung von wirtschaftlichen Fragen" getroffen worden sei. Unter anderem ermögliche die Regelung Kompensationen für Technikschäden aufgrund von Stromausfällen.

    Zuvor war es am 25. Juni in Sewastopol und auf der Krim wegen massiver ukrainischer Drohnenangriffe vorübergehend zu Stromabschaltungen gekommen.

  • 13:32 Uhr

    Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    Im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 26. Juni haben Russlands Streitkräfte weiterhin Objekte der ukrainischen Militär-Infrastruktur angegriffen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden im Rahmen von insgesamt sechs kombinierten Angriffen Rüstungsbetriebe, Produktions- und Herstellungsstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte von ukrainischen Militärangehörigen und ausländischen Söldnern attackiert. Unter anderem wurden beim Angriff in der Nacht auf den 26. Juni das Rekrutierungsamt und ein Waffenlager in Kiew sowie eine Ölraffinerie in der Stadt Krementschug getroffen.

    Parallel dazu schoss Russlands Luftabwehr im gleichen Zeitraum 89 Lenkgleitbomben, fünf Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, sechs HIMARS-Geschosse sowie 4.562 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 12:57 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium gibt in seinem Frontbericht die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 26. Juni bekannt. 

    Der Meldung zufolge rücken die russischen Truppenverbände weiter vor. Insbesondere brachten während der vergangenen Woche Einheiten des Truppenverbands Nord den Ort Iwolschanskoje im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle. Insgesamt verlor die Ukraine am entsprechenden Frontabschnitt über 1.575 Soldaten. Zudem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 88 Autos, zwölf Artilleriegeschütze, zwei Mehrfachraketenwerfer und elf Eloka-Anlagen zerstört.

    Einheiten des Truppenverbands West setzten die Befreiung der Stadt Krasny Liman fort und befreiten 327 Gebäude, wobei das ukrainische Militär einen Verlust in Höhe von über 220 Soldaten hinnehmen musste. Ferner wurden zwei Geschütze und zehn Autos eliminiert. Kiews gesamte Verluste im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich auf über 1.510 Kämpfer, 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 101 Autos, 16 Geschütze und fünf Eloka-Anlagen.

    Stoßtrupps des Truppenverbands Süd zerschlugen weiter die eingekesselte ukrainische Garnison der Stadt Konstantinowka. Hierbei wurden 763 Gebäude befreit, während die ukrainische Armee über 560 Soldaten zu beklagen hatte. Insgesamt verloren Kiews Truppen im entsprechenden Bereich über 1.280 Soldaten, 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 139 Autos und 21 Geschütze.

    Bei Gefechten gegen den Truppenverband Mitte verlor die ukrainische Armee über 2.195 Soldaten, 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 31 Autos, 18 Geschütze und drei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 3.155 Kämpfer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Autos und sechs Geschütze.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden über 360 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 86 Autos, vier Geschütze und 22 Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

  • 11:37 Uhr

    Ein Toter und mehrere Verwundete bei ukrainischen Angriffen auf Gebiete Cherson und Saporoschje

    Kiews Militär hat im Verlauf des vergangenen Tages insgesamt 18 Mal das russische Gebiet Saporoschje angegriffen. Wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, kam dabei eine Person ums Leben, vier weitere wurden verwundet.

    Parallel dazu meldet der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, vier weitere Verwundete aus seiner Region. Unter anderem wurde laut seinen Angaben bei einem Drohnenangriff gegen die Ortschaft Sofijewka im Kreis Kachowka ein sechsjähriges Kind verwundet.

  • 10:52 Uhr

    Mann in Charkow greift Rekrutierer mit Messer an

    In der von der Ukraine kontrollierten Stadt Charkow hat ein Mann die Mitarbeiter der lokalen Musterungsbehörde mit einem Messer angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung der Behörde auf Facebook hervor. In der entsprechenden Meldung heißt es:

    "Nachdem sich der Leiter der Gruppe, ein Angehöriger der Streitkräfte der Ukraine, dem Bürger vorgestellt hatte, griff der Letztere ihn unvermittelt an und setzte dabei ein Messer ein."

    Einer der Rekrutierer sei beim Angriff ums Leben gekommen, ein zweiter verwundet worden, so die Meldung weiter. Dem Angreifer gelang es, zu entkommen.

    Im Rahmen der seit 2022 in der Ukraine ausgerufenen Mobilmachung kommt es in den jüngsten Jahren immer öfter zu Zwangsrekrutierungen und gewaltsamem Widerstand dagegen.

  • 10:19 Uhr

    EU plant: Kein Schutzstatus für wehrfähige Ukrainer mehr

    Die EU-Kommission schlägt vor, ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter keinen Schutzstatus mehr zu gewähren. Zuvor erhielten alle Geflüchteten aus der Ukraine im Rahmen der sogenannten Massenzustromrichtlinie diesen Status ohne ein reguläres Asylverfahren.

    Obwohl die Regelung grundsätzlich bis 2028 verlängert wurde, sieht der neue Vorschlag vor, die Gewährung des Schutzstatus für jene Menschen auszusetzen, die "von den ukrainischen Behörden nicht berechtigt wurden, die Ukraine zu verlassen". Die Welt berichtet dazu:

    "Die Betroffenen müssten stattdessen nun einen regulären Asylantrag stellen. Ihre Schutzersuchen würden dann individuell geprüft, wodurch die Chancen auf einen Aufenthaltstitel deutlich sinken könnten. Nach Angaben der Kommission orientiert sich der Vorschlag an den ukrainischen Ausreisebestimmungen. "

    Seit dem Beginn der russischen Sonderoperation gilt in der Ukraine ein Ausreiseverbot für Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren. Dennoch leidet das ukrainische Militär an einem Personalmangel, während zahlreiche Männer versuchen, auch unter Lebensgefahr das Land zu verlassen.

    Die neue Bestimmung der EU solle die "Verteidigungsfähigkeit" des Kiewer Regimes stärken. Sollten die Mitgliedstaaten der Union sich dafür entscheiden, könnte sie bereits in den nächsten Monaten in Kraft treten und für neu ankommende Männer gelten. Der Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte bereits zuvor seine Unterstützung signalisiert.

  • 09:11 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Angriff getötet

    Im Verlauf des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Grenzgebiet Belgorod insgesamt 84 Mal angegriffen. Wie der amtierende Gouverneur des Gebiets, Alexandr Schuwajew, berichtet, kamen dabei Artillerie, Mehrfachraketenwerfer und Drohnen zum Einsatz. Ein Zivilist kam durch die Angriffe ums Leben. Schuwajew berichtet:

    "Leider kam bei einem vorsätzlichen Angriff des ukrainischen Militärs ein Zivilist im Kreis Krasnaja Jaruga ums Leben. Drei Menschen in den Kreisen Wolokonowka, Krasnaja Jaruga und Rakitnoje wurden verwundet."

  • 08:29 Uhr

    Russlands Streitkräfte kontrollieren alle Zufahrtswege nach Konstantinowka

    Sämtliche Wege, die in die Stadt Konstantinowka in der DVR führen, stehen unter russischer Feuerkontrolle und können nicht vom ukrainischen Militär genutzt werden. Russlands Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:

    "Alle Wege, die in die Siedlung Konstantinowka führen, sind für den Gegner gesperrt, weil Drohnenpiloten des Truppenverbands Süd sie rund um die Uhr kontrollieren."

    Konstantinowka ist eine große Industriestadt in der DVR, die den letzten ukrainischen befestigten Raum im Donbass – den Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk – deckt. Die Stadt wird seit 2025 umkämpft.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.