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Nazi-Pilgern den Besuch erschweren: Polizeirevier in Geburtshaus von Adolf Hitler eröffnet

Die österreichischen Behörden haben am Mittwoch in dem Haus, in dem Adolf Hitler geboren wurde, ein neues Polizeirevier eröffnet. Dies ist der jüngste Versuch zu verhindern, dass das Gebäude zu einer neonazistischen "Pilgerstätte" wird.

So erklärte der Leiter der Abteilung für Historische Angelegenheiten im österreichischen Bundesministerium für Inneres, Stephan Mlczoch, dass "das Gebäude in der jüngeren Zeitgeschichte immer wieder eine Magnetwirkung auf Personen aus dem rechtsextremen Bereich gehabt" habe.

Ob diese Befürchtung jedoch die akute Dringlichkeit verdient, bleibt für die Bewohner fraglich; einer erklärte, "dass die [rechtsextremistische] Gefahr natürlich unter Umständen etwas hochgespielt wurde". "Nicht jeder, der das Haus fotografiert, ist als Neonazi zu subsumieren", ergänzte er.

Ein anderer Bürger erläuterte: "Was jetzt die Rechten betrifft, wird das grundsätzlich in den Medien immer überhöht – das ist eigentlich seit Jahren kein Thema mehr."

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